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TIN Enten
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Künstler*in

Queer

Buch

  • Text/Illustrationen: Alexander Graeff
  • Softcover, 48 Seiten
  • Sprache: Deutsch:
  • 15 x 9 cm
  • Verlag: Verlagshaus Berlin
  • Artikelnummer: SB-978-3-910320-03-1
  • ISBN: 978-3-910320-03-1
  • 6 Stück auf Lager

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Empfehlenswertes, autobiografisch geprägtes Essay, das damit beginnt, queer und ohne Worte dafür in unserer queerfeindlichen Gesellschaft aufzuwachsen, und mit der Flucht nach Berlin. Konfrontiert mit Klassismus (u. a. in Literaturkreisen - „Hat der überhaupt Bildung?“), dem Druck sich entscheiden zu sollen im Begehren - wie andere sich beim Geschlecht entscheiden sollen - konfrontiert mit der monosexuellen Norm, der heteronormativen, binären Matrix - dem Einlesen von Partner*innen als entweder weiblich oder männlich und der entsprechenden von außen gewünschten eindeutigen Zuschreibung von Graeffs Sexualität -  wird es für Alexander Graeff immer wichtiger, nicht mehr nur zu schreiben, sondern politisch zu schreiben und so handelt das Essay auch von Sprache, sprachlicher Gewalt und Sprachlosigkeit, von einem konservativen Lyrikbetrieb und queerer Gegenwartslyrik. (Rezi von Anton)

 

Verlagsbeschreibung:

Die Sprache, die uns umgibt, formt unser Begehren, unsere Identität und unsere Entscheidungen im Leben. Und sie deformiert sie. In seinem Essay »QUEER« zeichnet Alexander Graeff seinen Weg zu einer poetischen und politischen Stimme nach, von Nietzsche zu Eileen Myles, vom Rheinland-Pfalz der 90er Jahre nach Berlin, von Verwirrungen und Ohnmachten zur Ermächtigung. Wie finden wir einen Platz in der Welt, wenn Klasse und Kanon uns die Sprache vorgeben? Wenn der Ausweg aus der Sprachgewalt der Herkunft durch die Akademien führt? Und wie können wir uns freisprechen und freidichten von einer Welt, die uns permanent in Schubladen stecken will?

Graeff erschreibt sich queer als eine Möglichkeit in poetischer Sprache zu existieren und zugleich eine Sexualität zu finden, die Begehren nicht in Geschlechtern, Kategorien oder Prozenten benennt. Stattdessen Biografisches nicht als singuläre Geschichte begreift und in der Verse als widerständige Symbole gelten. »Poesie als Schlingpflanze, als tentakuläres Fadenspiel an Sprachen, Körpern, Ichs und Dus — umgeben von der Zumutung der Realitäten und Ideale.«

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